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Porsche 911: E10 tanken – verträgt der Motor E10-Benzin?

Von der CarWiki-Redaktion

Kann man beim Porsche 911 E10 tanken? Hier finden Sie die Aussage des Herstellers zur E10-Verträglichkeit und die Vor- und Nachteile von E10. Welche Motoren es gibt, steht unter Porsche 911 Motoren.

Was ist E10?

E10 ist Benzin mit bis zu 10 % Ethanol, daher der Name. Das Ethanol wird aus Pflanzen wie Getreide, Zuckerrüben oder Mais gewonnen und ist ein erneuerbarer Zusatz zum Benzin.

Baureihen des Porsche 911

Baureihen des Porsche 911

  • Porsche 911 Urmodell (1964 bis 1973)
  • Porsche 911 G-Serie (1973 bis 1978)
  • Porsche 911 930/G-Serie (Facelift Nr. 1) (1975 bis 1989)
  • Porsche 911 964 (1989 bis 1993)
  • Porsche 911 993 (1993 bis 1998)
  • Porsche 911 996 (1997 bis 2002)
  • Porsche 911 996 (Facelift Nr. 1) (2000 bis 2006)
  • Porsche 911 997 (2004 bis 2010)
  • Porsche 911 997 (Facelift Nr. 1) (2008 bis 2013)
  • Porsche 911 991 (2011 bis 2017)
  • Porsche 911 991 (Facelift Nr. 1) (2015 bis 2020)
  • Porsche 911 992 (seit 2019)

Darf der Porsche 911 E10 tanken?

Folgende Porsche Serienfahrzeuge können mit Otto-Kraftstoffen mit bis zu 10 Vol.-% Bioethanol – sog. E10-Kraftstoffen – betrieben werden:

  • Boxster alle Fahrzeuge seit Einführung der Modellreihe (ab Modelljahr 1997) inkl. Boxster S, Boxster Spyder etc.
    Baureihen 986, 987 und 981
  • Cayman alle Fahrzeuge seit Einführung der Modellreihe (ab Modelljahr 2006) inkl. Cayman S, Cayman R etc. Baureihe 987
  • 911 alle Fahrzeuge mit wassergekühltem Boxer-Motor inkl. allen 911 Carrera / 911 Targa / 911 Turbo und 911 GT2 / 911 GT3-Varianten
    etc. Baureihen 996, 997 und 991
  • Cayenne alle Fahrzeuge seit Einführung der Cayenne-Modellreihe (ab Modelljahr 2003) inkl. Cayenne S, Cayenne S Hybrid, Cayenne Turbo etc., mit Ausnahme der Cayenne Diesel Fahrzeuge Baureihen 9PA und 92A
  • Panamera alle Fahrzeuge seit Einführung der Panamera-Modellreihe inkl. Panamera S, Panamera S Hybrid, Panamera Turbo etc. (ab Modelljahr 2010), mit Ausnahme der Panamera Diesel Fahrzeuge Baureihe 970

Alle in der oben stehenden Tabelle aufgeführten Fahrzeuge sind E10-verträglich. Hierfür sind keinerlei Anpassungen, Umbauten oder Software-Änderungen an den Fahrzeugen erforderlich.

Die Mindest-Oktanzahlangaben, die in der Betriebsanleitung und im Tankdeckel angegeben sind, müssen ebenso eingehalten werden wie die Vorgaben zu den Wartungsintervallen aus der Broschüre “Garantie und Wartung”.

Vor- und Nachteile von E10

Vorteile von E10

  • Weniger CO₂: Das beigemischte Ethanol kann den CO₂-Ausstoß senken und so zum Klimaschutz beitragen.
  • Günstiger: E10 kostet meist einige Cent weniger als vergleichbares Superbenzin.
  • Nachwachsender Rohstoff: Ethanol wird aus Pflanzen hergestellt und ist im Gegensatz zu Erdöl erneuerbar.
  • Weniger Abhängigkeit von Erdöl als Energiequelle.

Nachteile von E10

  • Nicht jedes Auto verträgt E10: Vor allem ältere Fahrzeuge oder bestimmte Motoren können damit auf Dauer Schaden nehmen oder nicht mehr richtig laufen.
  • Etwas weniger Energie: Ethanol enthält pro Liter weniger Energie als Benzin, der Verbrauch kann leicht steigen.
  • Konkurrenz zu Nahrungsmitteln: Werden große Anbauflächen für Energiepflanzen genutzt, fehlen sie für die Nahrungsmittelproduktion.

Video: Zehn Jahre E10 – eine Bilanz

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