Bekannte Probleme der BMW Getriebe | Achtstufen-Automatik von ZF (8HP), xDrive Verteilergetriebe, Doppelkupplungsgetriebe (DKG) | Kosten & Lösungen

BMW 8 Gang ZF GetriebeWir haben die BMW Getriebe genau analysiert –

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Im folgenden Artikel haben wir die Getriebevarianten von BMW genau unter die Lupe genommen. Der bayrische Automobilhersteller setzt bei aktuellen Fahrzeugen primär auf Doppelkupplungsgetriebe und Wandlerautomatik, das klassische Schaltgetriebe befindet sich auf Abschiedstour.

In den neuesten Modellen (1er, 2er, 3er, 4er, 5er, 6er, 7er, 8er sowie den X-Varianten und den sportlichen M-Modellen) wird hoch entwickelte Getriebetechnik verbaut, die nicht nur Sportlichkeit garantiert, sondern auch den Komfort deutlich steigern soll.

Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass die moderne Technik noch ihre Schwächen hat. Wir haben die häufigsten Probleme der BMW Getriebe aufgelistet und sind dabei auch auf die Wirkungsweise der unterschiedlichen Varianten eingegangen. Außerdem klären wir, wie Sie das Getriebe schonen und welche Kosten für eine Reparatur anfallen.

ZF 8-Gang-Automatikgetriebe 8HP: Aufbau, Funktion & Probleme

In den aktuellen BMW-Modellen ist oftmals eine 8-Gang-Automatik von ZF verbaut, die mit zahlreichen Vorteilen überzeugt. Zum einen ist das Getriebe sehr leistungsstark und damit sowohl für Kleinwagen als auch Sportwagen geeignet, zum anderen ist es mit zahlreichen Motorvarianten kombinierbar und sogar für die Elektromodelle passend.

Kein Wunder, dass BMW im Jahr 2019 einen Auftrag in zweistelliger Milliardenhöhe erteilte, denn der Achtgang-Automat ist sehr ausgereift und zukunftsfähig.

Aufbau & Wirkungsweise der ZF Achtgangautomatik

Das ZF 8-Gang-Automatikgetriebe 8HP besteht aus einem Grundgetriebe, das sich mit zusätzlichen Elementen kombinieren lässt. Das steigert die Flexibilität und macht das Getriebe für zahlreiche Modelle mit unterschiedlichen Antriebskonzepten passend, sogar für Allradmodelle.

Die Getriebevariante wird bereits seit 2009 bei BMW verbaut, doch ständige Weiterentwicklungen haben die Automatik fortlaufend verbessert. Wir möchten nicht zu tief in die technischen Details eintauchen, doch für die Experten sind einige Informationen interessant.

Das ZF 8HP arbeitet mit vier Radsätzen und fünf Schaltelementen, von denen pro Gang lediglich zwei Elemente geöffnet sind. Integrierte Federn in den Lamellenpaketen garantieren eine fast vollständige Öffnung. Das minimiert die Schleppverluste und macht die Automatik besonders effizient.

Weiterhin ermöglicht das Planetengetriebe auch Direktschaltungen, sogar vom achten in den zweiten Gang. Zusätzliche Informationen, insbesondere zum Aufbau des Getriebes, können Sie dem nachstehenden Video entnehmen.

Bekannte Probleme der 8 Gang ZF Sportautomatik

So viel Technik hat ihre Tücken? Das Getriebe von ZF gilt gemeinhin als standfest, gut entwickelt und langlebig. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine klassischen Schwachstellen finden konnten. Dennoch haben Erfahrung und Recherche gezeigt, dass es auch Schwächen und vereinzelte Probleme gibt.

Einzelne BMW-Fahrer klagen über ein unschönes Ruckeln beim Anfahren oder verzögerte Schaltvorgänge. Andere Probleme, wie Drehzahlschwankungen, sind beim ZF 8HP jedoch selten und kommen eher beim 6HP vor.

Im Vergleich zu einem Doppelkupplungsgetriebe hat die Wandlerautomatik einen höheren Leistungsverlust, der ohne direkten Vergleich jedoch kaum spürbar ist.

Ebenso haben wenige Autofahrer über diverse Störungen und Geräusche, wie denen einer schleifenden Kupplung mit geringem Vortrieb, berichtet. Dahinter könnte ein Schaden an der Wandlerbrückungskupplung stecken, die wohl als Schwachstelle bekannt ist.

Möglich ist aber auch ein notwendiger Getriebewechsel, denn “Montagsgetriebe” sind in den vergangenen Jahren schon aufgetreten. Pfeifgeräusche könnten auf Fehler bei der Ölführung innerhalb des Getriebes hindeuten. In der Regel sind die folgenlos, doch eine fachkundige Prüfung in der Werkstatt kann niemals schaden.

Wichtig: 8-Gang-Automaten schonen und pflegen

Damit die Automatik von ZF möglichst lange hält, sollten Autofahrer einige Grundregeln beachten. Es wird davon abgeraten, den Wahlhebel auf “P” zu stellen, wenn das Auto noch rollt. Außerdem sollte der Fahrmodus “D” nicht ausgewählt werden, wenn die Drehzahlen erhöht sind.

Das Abschleppen von Fahrzeugen mit Automatikgetriebe erfordert besondere Vorgehen, das gilt auch für Besuche in der Waschanlage. In der Regel schalten die Fahrzeuge beim Abstellen automatisch in den “P”-Modus, also das Parken. Ein Ziehen ist nun nicht mehr möglich, es drohen Schäden!

Daher gilt: Erst den Wahlhebel auf “N” für neutral stellen, dann einmal den Start-Knopf drücken. So schaltet sich der Motor zwar ab, aber die Zündung bleibt an. Bleiben Sie im Fahrzeug. Noch Unklarheiten? Im Handbuch sind zusätzliche Informationen zu finden.

Der Hersteller empfiehlt einen Getriebeölwechsel nach 80.000 bis 100.000 Kilometern. Dieses Intervall ist zwingend einzuhalten, um Schäden am Getriebe zu vermeiden. Wird das Öl zu alt, dann ist die Schmierung nicht mehr gewährleistet, was den Verschleiß erhöht und auch die Teile innerhalb des Getriebes zerstört.

Kosten einer Reparatur beim BMW-Fachhändler

Sie haben Glück, wenn Schäden auf Garantie behoben werden, denn Reparaturen oder sogar Getriebewechsel sind nicht günstig. Der Preis für ein (neues) Austauschgetriebe liegt im Bereich von mehreren tausend Euro, dazu kommen die Kosten für den Austausch, der nicht in wenigen Minuten erledigt ist.

Insgesamt sind je nach Werkstatt zwischen 3.000 und 5.000 Euro fällig. Reparaturen sind günstiger, allerdings erfordern sie Fachwissen und Erfahrung, was den meisten Werkstätten in der Regel fällt. Instandsetzungen werden daher oft nur durchgeführt, wenn es sich um Kleinigkeiten handelt, darunter auch neue Softwareupdates.

Was bei vielen Problemen hilft, ist eine Getriebespülung, bei dem Fremdkörper oder kleine Metallspäne aus dem Getriebe beseitigt werden. Die Kosten für diesen Eingriff liegen im Bereich zwischen 500 und 600 Euro, wobei Vertragswerkstätten etwas teurer sind.

Fazit zum 8-Gang-Automatikgetriebe von ZF

Unsere Recherche hat gezeigt, dass die meisten BMW-Fahrer mit dem 8-Gang-Automat von ZF sehr zufrieden sind. Das Getriebe bereitet nur wenig Probleme, ist standfest und überzeugt mit Schaltvorgängen ohne Zugkraftunterbrechung.

Nur vereinzelt war von kleineren Schwächen zu hören, wobei es überwiegend um Einzelfälle handelt. Eine gute Pflege und eine schonende Fahrweise sind empfehlenswert, um das Getriebe vor Defekten zu schützen.

Auch mit dem vorgeschriebenen Getriebeservice sollte nicht bis zum letzten Kilometer gewartet werden, denn je älter das Öl, desto höher ist der Verschleiß und desto größer ist die Gefahr von Schäden.

BMW Automatik Schalthebel
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xDrive Verteilergetriebe: Aufbau, Funktion & Probleme

Das Verteilergetriebe, kurz VTG, das bei xDrive Modellen mit Allradantrieb für die Verteilung des Drehmoments auf die beiden Achsen verantwortlich ist, gehört nicht im eigentlichen Sinne zu den klassischen Getriebevarianten.

Es ist zusätzlich zum gewöhnlichen Fahrzeuggetriebe als ergänzendes Bauteil verbaut.

Auf der Suche nach klassischen Problemen mit den Getriebevarianten von BMW wird auch das Verteilergetriebe häufig erwähnt, daher haben wir es in die Liste mit aufgenommen.

Aufbau & Wirkungsweise des Verteilergetriebes

Die neuesten BMW-Modelle mit xDrive sind mit einem Verteilergetriebe ausgestattet, das eine variable Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse garantiert. Es handelt sich anders als bei früheren Allradmodellen also nicht mehr um eine starre Verteilung.

Dafür sorgt die elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung, die blitzschnell arbeitet und auch auf plötzliche Änderungen der Fahrsituation reagiert.

Die Lamellenkupplung kann den Kraftfluss innerhalb weniger Millisekunden steuern und die beiden Achsen komplett entkoppeln oder starr verbinden. Die Steuerung erfolgt in der Regel über einen kleinen Stellmotor, der die Kupplungsscheiben zusammenpresst und somit den Kraftschluss herstellt.

Bekannte Probleme bei xDrive Modellen

Das xDrive Verteilergetriebe bei BMW ist für Probleme bekannt und gilt als häufige Schwachstelle. Viele BMW-Fahrer berichten von Schwierigkeiten und Schäden am Getriebe. Diese äußern sich beispielsweise durch Warnmeldungen im Bildschirm, etwa einer leuchtenden ESP- oder ABS-Leuchte.

Auch untypische Geräusche deuten auf Probleme mit dem Verteilergetriebe hin.

Überdies berichten Besitzer von einem Ruckeln bei Kurvenfahrt, ungewöhnlichen Vibrationen sowie ungleichmäßigem Reifenverschleiß. In jedem Fall ist ein Besuch beim Fachhändler empfehlenswert, um mögliche Probleme abzuklären. Denn das Verteilergetriebe der xDrive-Modelle hat mehrere Schwachstellen vorzuweisen.

So kann es zum Beispiel möglich sein, dass der Stellmotor defekt ist und die Kupplungsscheiben nicht mehr zusammenpresst. In diesem Fall ist das Verteilergetriebe ohne Funktion. Zudem hörten wir von defekten Simmerringen, die dazu führten, dass das Getriebe undicht wird.

In vielen Fällen gehört das Getriebeöl zu den Hauptgründen für Schäden. Im Laufe der Jahre verliert das Öl seine Funktion, was dazu führt, dass die Schmierung nicht mehr ausreichend ist und der Verschleiß steigt. In der Folge gehen Lagerungen kaputt und die Lamellen der Kupplungsscheiben sind einer erhöhten Abnutzung ausgesetzt.

Das setzt einen Teufelskreis in Bewegung, denn feine Metallspäne landen im Öl und erhöhen den Verschleiß zusätzlich. Im Verteilergetriebe von BMW ist kein Magnet verbaut, an dem sich die Späne sammeln. Ebendarum ist eine Getriebespülung nach spätestens 80.000 Kilometern angebracht.

Ein reiner Ölwechsel ist nicht ausreichend! Warum? Die Ablassschraube am Verteilergetriebe befindet nicht an der niedrigsten Stelle, sodass Ölreste und damit auch Fremdkörper sowie Metallspäne im Getriebe verbleiben.

Selbst das Absaugen erzielt nicht den gewünschten Erfolg. Daher empfehlen Fachleute eine Getriebespülung.

Kosten für Instandsetzung oder Austausch

Ein neues Verteilergetriebe samt Einbau kostet beim Vertragshändler bis zu 5.000 Euro. Freie Werkstätten bieten den Getriebewechsel zum günstigeren Preis an, allerdings müssen BMW-Fahrer auch in diesem Fall mit hohen Kosten rechnen. Glück hat, wer das Verteilergetriebe auf Garantie oder Kulanz gewechselt bekommt.

Eine Reparatur ist daher oftmals günstiger, wobei die Kosten von der Art und dem Umfang des Schadens abhängen. Lagerungen, Dichtungen oder Kupplungsscheiben lassen sich meist für mehrere hundert Euro tauschen. Auch hier gilt, dass freie Werkstätten mit Spezialisierung auf Getriebereparaturen einen günstigeren Preis anbieten.

Nach einer Reparatur sollte die Adaption mit einem BMW-Tester durchgeführt werden, damit sich der Stellmotor neu anpassen kann und die Wirkung des Verteilergetriebes sichergestellt ist. Wenn die Werkstatt dies nicht umsetzen kann, sollten Sie nach Alternativen suchen.

Eine Getriebespülung kostet zwischen 500 und 700 Euro, wobei das Intervall von 80.000 Kilometern einzuhalten ist.

Unser Fazit zum Verteilergetriebe im xDrive

Unseren Kfz-Experten ist aufgefallen, dass das Verteilergetriebe als Schwachstelle gilt. Im Vergleich zum Hauptgetriebe, egal ob Doppelkupplungsgetriebe, manuelles Schaltgetriebe oder Wandlerautomatik, häufen sich die Probleme. Zahlreiche BMW-Fahrer haben oder hatten schon Schwierigkeiten mit ihrem xDrive Verteilergetriebe.

Dabei spielt auch die Art und Weise der Fahrzeugnutzung eine Rolle. Wer entspannt auf der Autobahn geradeaus fährt, der ist weniger gefährdet als Autofahrer, die häufig in der Stadt, auf kurvigen Strecken oder sogar im unwegsamen Gelände unterwegs sind.

Wer etwas recherchiert, der wird darauf stoßen, dass die Reifen eine Relevanz haben. Schenkt man den Aussagen einiger Autobesitzer Glauben, dann tragen falsche Reifendrücke, unterschiedliche Profiltiefen und Mischbereifung zu möglichen Schäden am Verteilergetriebe bei.

Interessant: BMW bietet selbst eine Mischbereifung an. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass die Differenz der Profiltiefe zwischen den Reifen nie mehr als zwei Millimeter betragen darf.

Sicher ist also, wer den Zustand der Reifen überprüft und die Vorgaben des Herstellers einhält. Auch eine Getriebespülung, selbst wenn sie von BMW nicht offiziell verlangt wird, sollte auf der Liste der regelmäßigen Reparaturen stehen.

Und das besser zu früh als zu spät. Viele Schäden oder Probleme mit dem Verteilergetriebe lassen sich auf diese Weise verhindern.

Doppelkupplungsgetriebe: Aufbau, Funktion & Probleme

Neben dem klassischen Schaltgetriebe und der modernen Wandlerautomatik bietet BMW für einige Fahrzeuge auch das bekannte Doppelkupplungsgetriebe an. Das ist bei Modellen der Fall, die auf der UKL-Plattform von BMW basieren, also beispielsweise BMW 1er, BMW 2er sowie BMW X1 und BMW X2.

Wer nach dem Zulieferer sucht, dann findet sowohl Getrag als auch Magna. Hintergrund: Im Jahr 2015 wurde Getrag von Magna übernommen, sodass es keinerlei Unterschiede gibt. Bei BMW wird von “Steptronic Getriebe mit Doppelkupplung” gesprochen.

Aufbau & Wirkungsweise des DKG von Magna/Getrag

Beim DKG von Magna bzw. Getrag handelt es sich um ein klassisches Doppelkupplungsgetriebe, das aus zwei Teilgetrieben besteht und somit einen Schaltvorgang fast ohne Zugkraftunterbrechung ermöglicht. Es sind zwei Kupplungen verbaut, sodass die eine Kupplung schließt, während die andere öffnet.

In den Getrieben von Getrag bzw. Magna, die für die Modelle von BMW hergestellt werden, sind nasslaufende Lamellenkupplungen verbaut. Die sind robuster und langlebiger als die Einscheibentrockenkupplungen, die mit einer klassischen Kupplung beim Schaltgetriebe vergleichbar sind.

Dennoch unterliegen die Kupplungen einem mechanischen Verschleiß und das Anfahren ist nicht so ruckelfrei wie beim Wandlergetriebe.

Das klassische Doppelkupplungsgetriebe bei BMW ist mit sieben Gängen ausgestattet, wobei die Schaltung automatisch oder durch den Fahrer erfolgen kann.

Doppelkupplungsgetriebe: Bekannte Probleme & typische Schwächen

Im Gegensatz zu den Doppelkupplungsgetrieben anderer Hersteller sind die Modelle im BMW hervorragend entwickelt und gebaut, sodass Probleme selten sind. Bei älteren Getriebemodellen sind Ölverluste möglich, das konnte im Laufe der Jahre jedoch ausgebessert werden.

Einige BMW-Fahrer beklagen sich dennoch über harte Schaltvorgänge und das ruckelige Anfahren, was im Alter zunehmen kann. Hier ist eine Getriebespülung empfehlenswert, die oftmals den gewünschten Erfolg bringt. Auch diverse Geräusche lassen sich auf diese Weise beseitigen.

Falls nicht, dann sollte die Werkstatt noch einmal prüfen. Selten ist zu lesen, dass das Doppelkopplungsgetriebe austauscht werden muss, weil Rattergeräusche, laute Schläge oder eine fehlende Kraftübertragung auftraten.

Auch “Kraftlöcher” bei der Beschleunigung sowie massive Schaltverzögerungen sind möglich, aber wirklich die Ausnahme. Meist handelt es sich um Schäden, die schon in der Fertigung, also ohne Zutun der Fahrer, entstanden sind. Sie treten bereits kurz nach dem Fahrzeugkauf auf.

Autofahrer sollten das Getriebe dennoch schonen und eine sanfte Fahrweise an den Tag legen. Dazu gehört zum Beispiel das frühe Hochschalten, denn hohe Drehzahlen sorgen für einen erhöhten Verschleiß. Auch das langsame Warmfahren kommt dem Doppelkupplungsgetriebe zugute, was im Umkehrschluss heißt, dass Kurzstrecken zu vermeiden sind.

Ungefähre Kosten bei Reparatur oder Austausch

BMW-Fahrer haben Glück, wenn die Probleme mit dem Doppelkupplungsgetriebe schon direkt nach dem Kauf auftreten und auf Garantie abgewickelt werden, denn ein Austausch ist teuer. Je nach Werkstatt und Reparaturaufwand können Kosten von mehreren tausend Euro anfallen.

Günstiger wird es, wenn es um klassische Instandsetzungen oder Wartungsarbeiten geht. Ein neues Softwareupdate oder der Ölwechsel sind ab 200 Euro erhältlich. Wie immer gilt, dass BMW-Werkstätten etwas teurer sind, aber auch etwas von ihrem Fach verstehen.

Insbesondere bei der Getriebespülung sollten sich Autofahrer auf die Erfahrung der Spezialisten verlassen, denn hier drohen viele Fehlerquellen. Von der idealen Ölmenge über den vorgeschriebenen Ablauf bis zum passenden Getriebeöl und den richtigen Dichtungen ist einiges zu beachten.

Dafür sind Kosten von etwa 400 bis 600 Euro einzuplanen. Als BMW-Fahrer sollten Sie die vorgeschriebenen Serviceintervalle unbedingt einhalten, um Probleme oder Schäden zu vermeiden. Die Wartung des Doppelkupplungsgetriebes sollte nach 80.000 Kilometern oder sechs Jahren durchgeführt werden.

Fazit zum Doppelkupplungsgetriebe

Wir haben mit BMW-Fahrer, Werkstätten und Experten gesprochen, um die typischen Probleme des Doppelkupplungsgetriebes von BMW zu erfahren. Das Ergebnis ist erfreulich, denn offensichtlich bereitet das DKG nur wenig Probleme.

Das DSG aus dem VW-Konzern ist deutlich anfälliger und bereitet mehr Sorgen. Dennoch klagen einige BMW-Fahrer über das unsanfte Anfahren, die ruckelnden Schaltvorgänge sowie störende Geräusche. Auch ein Ölverlust ist beim Getriebe von BMW ein Thema.

Wer das Doppelkupplungsgetriebe schont und die gesetzten Serviceintervalle durchführt, insbesondere die Getriebespülung, der hat jedoch lange Freude mit seinem Getriebe.

Sönke Brederlow

Journalist/Ingenieur/Rennfahrer

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