VW Up!: Probleme beim Starten | Motor springt nicht an | Ursachen, Lösungen & Anleitung | alle Modelle

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Bild: VauxfordCC BY-SA 4.0, Link

In diesem Artikel versuchen wir zu helfen, wenn Ihr VW Up! nicht startet bzw. anspringt. Wir verraten Ihnen die gängigsten Gründe und geben dazu die passenden Lösungsvorschläge.

Nicht immer ist eine leere Starterbatterie verantwortlich, wenn der Motor des kleinen Stadtflitzers Schwierigkeiten beim Startvorgang macht.

Hierzu gehen wir auf mögliche fahrzeugabhängige Ursachen für den VW Up! ein, bevor wir Ihnen anschließend allgemeingültige Anleitungen und Hilfestellungen an die Hand geben.

Baureihen des VW Up!

  • Volkswagen up! 1. Baureihe (2011 bis 2016)
  • Volkswagen up! 1. Baureihe (Facelift Nr. 1) (seit 2016)

Fahrzeugspezifische Schwierigkeiten am VW Up!

Beim kleinen kompakten VW sind laut unseren Umfragen und der Auswertung der ADAC Pannenstatistik schwache Batterien der Hauptgrund für eine Startverweigerung. Nur in äußerst seltenen Fällen berichten Up! Fahrer von Schwierigkeiten mit der Kraftstoffversorgung. Befolgen Sie unsere unten aufgeführte Checkliste, um den Wagen wieder fit zu machen!

 

Gängigste Ursache: Eine leere bzw. schwache Starterbatterie

Häufig zur Winterzeit bzw. an kälteren Tagen sorgt eine leere oder schwache Starterbatterie dafür, dass Ihr VW Up! den Start verweigert oder ein schlechtes Anspringverhalten aufweist. Ein klares Anzeichen ist das Geräusch des Anlassers, der sich gemächlich in Bewegung setzt bzw. orgelt.

Sollte die Starterbatterie inzwischen tiefentladen sein, hört man eventuell nur noch ein schwaches Klacken, welches durch den Magnetschalter mancher Anlasser-Modelle verursacht wird.

Lösungsansätze: Überbrücken, Aufladen der Batterie sowie evtl. Anrollen

  1. Falls Sie die Starterbatterie als Übeltäter ausgemacht haben, hilft meistens lediglich ein Überbrücken Ihres Fahrzeugs mit einem Starthilfekabel, sollten Sie zügig losfahren wollen. Dazu befolgen Sie bitte die Vorgehensweise aus der vorher verlinkten Hilfeseite.
  2. Hat Ihr VW Up! ein Schaltgetriebe, kann der Wagen auch durch Anschieben gestartet werden. Diesbezüglich bekommen Sie ebenfalls unseren extra erstellten Ratgeber zum Fahrzeug anschieben/anrollen bzw. das unten folgende Video. Achtung: Bitte probieren Sie keinesfalls, einen Wagen mit Automatik anzuschieben – dabei könnten erhebliche Schäden entstehen!
  3. Sind Sie nicht in Eile? Dann empfehlen wir, die leere Batterie einfach mit einem passenden Batterieladegerät aufzuladen. Die Maßnahmen hierzu sehen Sie in unserem Artikel zum VW Up! Batterie wechseln & laden.
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Tipp: Wenn der Motor Ihres VW schließlich angesprungen sein sollte, fahren Sie bestenfalls eine längere Zeit umher, damit sich die Starterbatterie mithilfe der Lichtmaschine wieder komplett laden kann. Sollte das Anspringverhalten weiterhin Probleme bereiten, muss Ihre Starterbatterie erneuert werden – eine Beschreibung hierzu finden Sie ebenfalls in der oben verlinkten Anleitung für Ihren VW Up!.

Bleibt der Motor stumm? Kontrollieren Sie die Kabel in Ihrem Motorraum

Sofern Sie keinerlei Aktivität Ihres Anlassers vernehmen, ist das in den meisten Fällen ein Indiz, dass Kabel innerhalb des Motorraums nicht intakt sind.

Die gute Nachricht: Ist dies der Fall, ist die Starterbatterie tendenziell noch intakt und stellt nicht das Problem dar.

Die schlechte Nachricht: Sollten Zündkabel, Stromleitungen und Schläuche kaputt sein (häufig aufgrund eines Marderbisses), werden Sie in den seltensten Fällen direkt losfahren können. Zu diesem Zweck muss das beschädigte Kabel / die beschädigte Leitung ausgetauscht werden, bevor Sie die Fahrt ordnungsgemäß fortsetzen können.

Lösungsvorschläge: Sämtliche Versorgungsleitungen überprüfen und bei Bedarf austauschen

  1. Öffnen Sie die VW Up! Motorhaube und prüfen Sie zu Beginn die Kabel und Stecker bzw. Schellen an den Polen der Batterie. Sollte dort etwas nicht richtig angebracht sein, Glück gehabt – befestigen Sie die Schelle wieder sauber am Batteriepol und schon könnte Ihr VW wieder startbereit sein.
  2. Prüfen Sie zudem die Kabel der Zündanlage (möglicherweise muss eine Motorabdeckung abmontiert werden) sowie weitere sichtbare Schläuche und Verbindungen innerhalb des Motorraums auf defekte Leitungen oder tierische Beschädigungen.

Info: Häufig erkennt man einen ungebetenen Marderaufenthalt auch dadurch, dass das Dämmmaterial im Inneren der Motorhaube beschädigt ist.

 

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Starterbatterie und Kabel in Ordnung? Überprüfen Sie die Kraftstoffleitungen

Sollten Sie sich versichert haben, dass die VW Up! Batterie geladen ist (dies können Sie kontrollieren, indem Sie das Abblendlicht bzw. andere Verbraucher temporär anschalten), ist die Versorgung des Kraftstoffsystems die dritthäufigste Ursache für ein Kraftfahrzeug, das nicht anspringt.

Prüfen Sie zu Beginn die Kraftstoffanzeige und stellen Sie auch durch einen kurzen Blick unter Ihr Fahrzeug sicher, dass kein Kraftstoff aus einem eventuell undichten Tank heraustropft.

Sollte die Tankanzeige passen und es ist keinerlei Kraftstoffgemisch ausgetreten, kann ein Verschluss in der Zuleitung oder auch ein verstopfter Kraftstofffilter die Ursache Ihres Problems darstellen.

Lösungsvorschläge: Kraftstofffilter & Zündkerzen kontrollieren, Kfz-Werkstatt oder Pannendienst informieren

  1. Bei älteren Autos ist der Filter für den Kraftstoff oft gut im Motorraum auffindbar bzw. leicht zugänglich. In diesem Fall wäre eine Kontrolle machbar – leider trifft dies aber nur für die wenigsten zugelassenen Kraftfahrzeuge zu.
  2. Eine Kontrolle Ihrer Zündkerzen könnte ebenfalls Informationen liefern – erhoffen sollte man sich von der Maßnahme jedoch nicht sonderlich viel.
  3. In zahlreichen Fällen wird es jedoch unausweichlich sein, eine Werkstatt bzw. den Pannendienst zu kontaktieren. (Pannenhilfe DeutschlandPannenhilfe Ausland)

Zusammenfassung der Ursachen, wenn der VW Up! nicht startet

  • Schwache bzw. entladene Starterbatterie
  • Defekte oder angebissene Zünd- und Stromkabel
  • Kraftstoffzufuhr oder Tankinhalt
  • Defekte Wegfahrsperre? Schlüsselbatterie leer? (nur bei Fahrzeugen mit Keyless Go)
  • Motorschaden? Kaputtes Zündschloss? Sicherungen defekt?

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