Nissan Qashqai (J10, J11, J12): Probleme, Krankheiten & Schwachstellen im Überblick | Softwareprobleme, gelängte Steuerketten uvm. | inkl. Rückrufe

Bild: Alexander Migl – CC BY-SA 4.0, Link

Der Nissan Qashqai zählt zu den gefragten Kompakt-SUVs, vorwiegend bei Familien. Das spiegelt sich auch bei den Zulassungen wider, denn die zweite Generation des Qashqai war das beliebteste Modell von Nissan. Unter allen SUV-Modellen landet der Japaner auf dem vierten Platz.

Seit mehr als 15 Jahren begeistert der Nissan Qashqai. Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Das Kompakt-SUV fiel in der Vergangenheit mit unterschiedlichen Problemen und Schwachstellen auf. Zudem gibt es zahlreiche Rückrufe.

Damit Autofahrer wissen, worauf beim Nissan Qashqai zu achten ist, hat CarWiki.de den folgenden Ratgeber erstellt. Wir haben klassische Mängel aller Baureihen zusammengefasst und übersichtlich dargestellt. Ob Steuerkette, Software oder Fahrwerk: Der Nissan Qashqai hat einige Problemzonen.

Bei unserem Ratgeber greifen wir gerne auf die Erfahrungen unserer Leser*innen zurück. Wenn Sie weitere Schwachstellen und Mängel des Kompakt-SUV kennen, hinterlassen Sie gerne einen Beitrag am Ende des Artikels. Danke!

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Probleme mit dem Nissan Qashqai III Typ J12 (seit 2021)

Wegen der Corona-Pandemie wurde der Marktstart des dritten Nissan Qashqai von Herbst 2020 auf Sommer 2021 verschoben. Seither ist das Modell, das auf der neuen Renault-Nissan CMF-C-Plattform basiert, in Deutschland verfügbar.

Die Dieselmotoren mussten weichen, die dritte Generation des Nissan Qashqai ist ausschließlich mit Turbo-Benzinern und als Hybrid mit zusätzlichem Elektromotor verfügbar. Als Getriebe dienen manuelle Sechs-Gang-Schaltung und stufenlose Automatik.

Größere Probleme oder Schwachstellen sind derzeit noch nicht bekannt. Auch die Prüforganisationen und Pannendienste können uns keine Rückmeldung zum dritten Nissan Qashqai geben. Es gab noch keine Rückrufe.

Das sagen Besitzer des Nissan Qashqai

Allerdings haben wir mit den ersten Besitzern gesprochen. Diese berichten unter anderem von großen Spaltmaßen und schlecht schließenden Türen, was sich in der Werkstatt jedoch einstellen lässt. Das CVT-Getriebe soll ruckeln, was darauf schließen lässt, dass bisherige Probleme noch nicht gelöst wurden.

Der Dachspoiler klappert beim Schließen der Heckklappe. Dazu kommen diverse Softwareprobleme, etwa mit Airbag oder Seitenspiegeln. Diese könnten in den kommenden Monaten durch Updates gelöst werden.

Wir bleiben selbstverständlich dran und aktualisieren den Artikel fortlaufend (gerade nach den ersten Inspektionen)!

Probleme mit dem Nissan Qashqai II Typ J11 (2013 bis 2021)

Bild: VauxfordCC BY-SA 4.0, Link

Die zweite Generation des Nissan Qashqai feierte ihren Marktstart in Deutschland im Februar 2014. Abermals standen Diesel- und Benzinmotoren zur Auswahl. Im März 2017 wurde auf dem Genfer Autosalon ein Facelift für den Nissan Qashqai präsentiert.

Benzinmotor: Die Steuerkette im Fokus

In der ersten Generation entwickelte Nissan die Benzinmotoren noch selbst, in der zweiten Baureihe kamen die Antriebe von Renault. Das sorgte bei Autobesitzern nicht nur für Begeisterung (Verbrauch), denn die Motoren brachten zahlreiche Mängel und Schwachstellen mit.

Vor allem der 1.2 DIG-T Benziner mit 115 PS bereitete seinen Besitzern Sorgen. Insbesondere ein erhöhter Ölverbrauch, der sich auf defekte Kolbenringe zurückführen lässt, gilt als größte Schwachstelle der Ottomotoren.

Warum ist der Ölverbrauch so problematisch? Mit sinkendem Ölstand leidet die Funktion des Kettenspanners, was dazu führt, dass sich die Steuerketten längen. Schlimmstenfalls kommt es zum Überspringen und somit zum Motortod.

Daher ist es wichtig, den Ölstand regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls nachzufüllen. Auch die klassischen Geräusche sind nicht zu ignorieren: Beim Motorstart, insbesondere im kalten Zustand, ist ein lautes Rasseln der Steuerkette zu hören.

Diverse TÜV-Sorgen & Pannenschwerpunkte

Bei der Hauptuntersuchung bleibt der Nissan Qashqai nicht fehlerfrei. Zwar konnte sich die zweite Generation im Vergleich zum Vorgänger steigern, doch einige Probleme bleiben bestehen. Bremsschläuche und Auspuffanlagen werden überdurchschnittlich oft bemängelt.

Auch die Probleme mit den vorderen Scheinwerfern, die häufig ausfallen, sind offenbar nicht gelöst. Wenigstens scheinen Achsaufhängung und Stoßdämpfer nun standfest zu sein. Die Abgasuntersuchung wird für die zweite Generation schon frühzeitig zur Hürde.

In der ADAC Pannenstatistik schneidet der Nissan Qashqai schlecht ab. Dafür sind aber vorwiegend die Batterien (2014 bis 2016) verantwortlich, die gerne den Dienst quittieren. Bei den ersten Modellen wurden Starterbatterien von FIAMM verbaut. Erst mit dem Wechsel zur VARTA gehören die Probleme der Vergangenheit an.

Das sagen Besitzer des Nissan Qashqai

Auch zur zweiten Generation des Nissan Qashqai haben wir Feedback unserer Leser*innen erhalten. Diese kritisieren wie schon beim Vorgänger die lauten Windgeräusche bei hohen Geschwindigkeiten. Das liegt an einer geringen Geräuschdämmung sowie fehlerhaften Türdichtungen.

Das Infotainment-System stürzt häufiger ab oder zeigt andere Fehler, die sich auch mit einem Softwareupdate nicht immer beheben lassen. Apropos Software: Auch der Notbremsassistent spielte bei einigen Autofahrern verrückte und leitete selbstständige Bremsungen ein. Hierzu ist ein Serviceeingriff des Herstellers zu finden.

Rost ist beim Nissan Qashqai nur selten vorzufinden. Allerdings, so berichten Autofahrer, kann es im Bereich der Heckklappe zum Rostbefall kommen. Dieser ist zunächst nicht dramatisch, sollte allerdings im Auge behalten werden.

Rückrufe: Von Softwarefehler bis Bremsenausfall

Leider hat auch die zweite Generation des Nissan Qashqai keine weiße Weste. Wichtigster Rückruf: Die rechte hintere Radhausverkleidung konnte sich deformieren und die Bremsleitung beschädigen. Im schlimmsten Fall kam es zum Ausfall der Bremse. Daher wurden Radhausverkleidung und (falls notwendig) auch Bremsleistung getauscht.

Ein Rückruf betraf die Modelle mit 1.6 DIG-T-Motor, bei denen der hintere Sauerstoffsensor der On-Board-Diagnose, kurz OBD, ausfallen konnte. Zwar spürten Autobesitzer keine Auswirkungen, allerdings wurden die zulassungsrechtlichen Vorgaben der OBD nicht mehr erfüllt. Ein Update für das Motorsteuergerät löste das Problem.

Verrückt: Die Blinker-Funktion im Seitenspiegel konnte ausfallen, wenn gleichzeitig auch die beheizbare Heckscheibe aktiv war. In den Werkstätten mussten die Kabelverbindungen kontrolliert und gegebenenfalls angepasst werden.

Ein Softwarefehler verhinderte die Ausgabe einer Warnung, wenn der Blinker ausfällt. Nach EU Richtlinie ECE R48 ist dieser Warnhinweis jedoch auszugeben, wenn die Technik streikt. Daher mussten Autofahrer in die Werkstätten, um ein Update aufspielen zu lassen.

Abschließend waren Modelle mit 1.2 DIG-T Motor von einem Rückruf betroffen, weil die Gewichtsangaben auf dem Typenschild falsch waren. Das zulässige Kombinations-Gesamtgewicht (inkl. Anhänger gebremst) war nicht richtig, weshalb die Schilder beim zuständigen Nissan-Händler getauscht wurden.

Probleme mit dem Nissan Qashqai I Typ J10 (2006 bis 2013)

Bild: Corvettec6rLink

Der erste Nissan Qashqai kam hierzulande im Frühjahr 2007 auf den Markt. Das Kompakt-SUV war mit Benzin- und Dieselmotoren erhältlich, für die Kraftübertragung waren manuelles Schaltgetriebe, Automatikgetriebe oder CVT-Automatik verantwortlich.

Im Oktober 2008 brachte Nissan mit dem Qashqai+2 eine verlängerte Variante mit zusätzlicher Sitzreihe heraus. Beide Modellvarianten erhielten 2010 ein Facelift, um Front sowie Heck an das aktuelle Nissan-Design anzupassen.

Benziner: Steuerkette & Ölverbrauch als Schwäche

Für den ersten Nissan Qashqai standen zwei verschiedene Ottomotoren zur Auswahl, die aus eigener Entwicklung stammen. Der 1.6-Liter-Vierzylinder (Kennung HR16DE) leistete 114 PS bzw. ab der Modellpflege im Jahr 2010 sogar 117 PS. Beim 2-Liter-Vierzylinder (Kennung MR20DE) greifen bis zu 141 PS auf den Asphalt.

Die Motoren sind standfest und langlebig, insbesondere der kleinere Benziner. Allerdings tut sich dieses Aggregat mit dem hohen Gewicht des Kompakt-SUV schwer. Autobesitzer bemängeln die fehlende Leistung und den schwachen Durchzug.

Das ist beim stärkeren Zweiliter-Motor kein Problem, allerdings fallen diese Motoren oftmals wegen gelängten Steuerketten auf. Im schlimmsten Fall springt die Kette über, was im Motorschaden endet. Zudem ist es ratsam, den Ölverbrauch im Auge zu halten.

Nicht selten kommt es zu Problemen mit der Kurbelgehäuseentlüftung, was den Verbrauch an Motoröl deutlich erhöht. Bei hohen Laufleistungen lässt sich diese Schwäche allerdings auch auf verschlissene Ventilschaftdichtungen zurückführen. Die regelmäßige Wartung und Kontrolle ist daher unverzichtbar.

Diesel: Von Einspritzdüsen bis Turbolader

Während die Benziner aus eigener Entwicklung stammen, wurden die Dieselmotoren von Renault übernommen. Dabei handelt es sich um 1.5 dCi (Baureihe K9K), 1.6 dCi (Baureihe R9M) und 2.0 dCi (Baureihe M9R). Dabei gelten primär die Einspritzdüsen und Hochdruckpumpen als Schwachstellen, die im Auge zu halten sind.

Zudem wurde uns von Pleuellagerschäden berichtet, die allerdings nur bei den ersten Modellen mit 2.0 dCi Motor und Automatikgetriebe auftraten. Bereits nach kurzer Zeit schienen Nissan bzw. Renault die Probleme im Griff zu haben.

Ansonsten gelten die Selbstzünder ebenfalls als fehlerfrei, doch im hohen Alter und mit steigender Laufleistung lassen sich diverse Probleme nicht ausschließen. In diesem Zusammenhang erzählten Autobesitzer von defekten Turboladern und Schwierigkeiten mit dem Zweimassenschwungrad, das zu tauschen war.

Probleme mit dem Turbolader treten vorrangig bis in das Modelljahr 2011 auf. Dann nahmen die Entwickler diverse Änderungen am Lader und dem Druckregelsystem vor. Damit gehörten die Schäden und Schwierigkeiten der Vergangenheit an.

Viele Mängel bei der Hauptuntersuchung

Viele Autobesitzer sorgen sich vor der Hauptuntersuchung des Nissan Qashqai. Und diese Sorgen sind nicht unbegründet, denn das Kompakt-SUV zeigt in diesem Zusammenhang viele Schwächen. Dabei steht vorwiegend das Fahrwerk im Fokus.

Die Spurstangenköpfe sind häufig ausgeschlagen, zudem sind gerissene Achsmanschetten keine Seltenheit. Aufgrund des hohen Gewichts leiden Achsaufhängung und die vorderen Stoßdämpfer, was sich im erhöhten Verschleiß und einem zwingenden Austausch widerspiegelt.

Gleiches gilt für die (vorderen) Bremsscheiben, die je nach Fahrweise frühzeitig an ihrem Lebensende angekommen sind. Die Bremsleitungen sind schnell marode und ein erhöhter Ölverlust ist typisch. Dass die Beleuchtung oft dunkel bleibt, ist nur der Tropfen auf den heißen Stein.

Probleme mit allen Getriebearten

Egal ob manuelles Schaltgetriebe, CVT-Automatik oder Wandlerautomat: Alle verfügbaren Getriebearten im Nissan Qashqai sind für Probleme bekannt. Mit einigen Schwierigkeiten lässt sich allerdings gut leben, wenn man die Eigenheiten kennt und damit umzugehen weiß.

So lässt sich das Schaltgetriebe oftmals nur schwergängig und hakelig schalten. Wir haben mit Besitzern gesprochen, die mittlerweile wissen, wie sich die Schaltung dennoch gut bedienen lässt. Probleme mit dem zweiten Gang, der sich nur mit hohem Kraftaufwand einlegen lässt, sind auf einen defekten Synchronring zurückzuführen.

Weiterhin leidet die Kupplung sehr stark, insbesondere beim Ziehen von Anhängern ist der Verschleiß sehr groß. Es ist daher nicht auszuschließen, dass ein Wechsel notwendig ist, auch um Folgeschäden am Getriebe zu vermeiden.

Beim stufenlosen CVT-Getriebe haben uns Nissan-Besitzer den Ölkühler als Schwachstelle genannt. In diesem Bereich kommt es häufig zum Ölverlust, der so groß werden kann, dass nicht mehr ausreichend Schmiermittel im Getriebe vorhanden ist. Dann drohen teure Schäden, sodass die regelmäßige Ölkontrolle unumgänglich ist.

Bei der Wandlerautomatik im Nissan Qashqai sind zwar keine typischen Probleme bekannt, allerdings kritisieren Autofahrer den erhöhten Kraftstoffverbrauch. Ein Ölwechsel samt Getriebespülung kann helfen, den Verbrauch zu reduzieren und möglichen Schäden vorzubeugen.

Verschiedene Schwerpunkte der Pannenstatistik

In der ADAC Pannenstatistik hinterlässt der Nissan Qashqai einen guten Eindruck. Er liegt zwar im Mittelfeld, jedoch mit Tendenz auf die vorderen Plätze. Aufgrund verschiedener Pannenschwerpunkte reicht es allerdings nicht für Bestwerte.

Die Pannenhelfer nennen unter anderem entladene Batterien (2007 bis 2011) als Schwachstelle, aber auch defekte Wegfahrsperren (2010) und Störungen im Motormanagement.

Das TÜV-Problem mit der ausfallenden Beleuchtung lässt sich mit einer Stabilisierung der Einschaltspannung in den Griff bekommen. Defekte Zündkerzen (2008 bis 2011) runden die Pannenschwerpunkte ab.

Das sagen Besitzer des Nissan Qashqai

Wir haben mit verschiedenen Besitzern des Nissan Qashqai gesprochen, um Informationen aus erster Hand zu erhalten. Dabei sammelten wir Kritik an der Sitzheizung, die nicht stark genug ist, und den lauten Windgeräuschen während der Fahrt.

Apropos Geräusche: Die Warntöne sind sehr grell und stören einige Besitzer, ebenso wie knarzende Sitze und das zahlreiche Hartplastik im Innenraum. Hier spiegelt sich die nachlassende Qualität des Nissan Qashqai wider. Die Parksensoren zicken gerne rum.

Als häufigen Kritikpunkt konnten wir die Heckklappe verzeichnen. Weil sich der Deckel nicht weit genug öffnen lässt, drohen schmerzhafte Begegnungen mit dem Kopf. Nachlassende Gasdruckdämpfer unterstreichen die Problematik.

Familien bemängeln die schlechte Erreichbarkeit der Isofix-Halterungen und der Öleinfüllstutzen ist beim 2-Liter-Benziner auch nicht perfekt erreichbar. Rost ist kein generelles Problem des Nissan Qashqai, allerdings kann sich am Unterboden die ein oder andere Korrosion bilden.

Rückrufe: Undichtigkeiten, Funktionsausfälle & mehr

Die erste Generation des Nissan Qashqai blickt auf mehrere Rückrufe zurück. Bei einigen Fahrzeugen mit Dieselmotor war die Kraftstoffleitung nicht ausreichend am Kraftstofffilter angesteckt, was mitunter zu Undichtigkeiten führte. Auch eine elektrische Steckverbindung für die Dieselvorwärmung war nicht immer einwandfrei befestigt, was einen Funktionsausfall mit Startproblemen zur Folge hatte.

Beim Nissan Qashqai mit CVT-Getriebe lief die Bremsleistung vom Hauptbremszylinder zur ABS-Einheit zu dicht am Getriebe vorbei. Dadurch konnte sich die Leitung aufscheuern und undicht werden. Daraus resultierte ein möglicher Ausfall der Bremsanlage, sodass Autobesitzer zwangsläufig in die Werkstätten mussten.

Auch die Sicherungsmutter einer Verbindungsschraube zwischen Lenkspindel und Lenkgetriebeeingang, die sich löste, führte bei rund 40.000 Nissan Qashqai mit Baujahr zwischen November 2006 und Juni 2009 zum Rückruf. Ein Ausfall der Lenkung war dadurch nicht ausgeschlossen. An einigen Fahrzeugen beschädigten scharfkantige Halter den Kopfairbag.

Auch ein Defekt am Querlenker führte bei einigen Modellen des Nissan Qashqai zum Eingriff des Herstellers. Fehlerhafte Kraftstoffschlauchstecker an den Einspritzdüsen, die zu Undichtigkeiten und einer gesteigerten Brandgefahr führten, sowie vergessene Nadellager im Lenkgetriebe runden die Liste der Rückrufe ab.

 

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Zusammenfassung der Probleme am Nissan Quashqai

  • Erhöhter Ölverbrauch (dadurch eingeschränkte Funktion des Kettenspanners, gelängte Steuerkette)
  • Anfällige Bremsschläuche
  • Probleme mit der Auspuffanlage
  • Probleme mit der Kurbelgehäuseentlüftung
  • anfällige Spurstangeköpfe, Achsmannschetten, Achsaufhängung

Baureihen des Nissan Qashqai

  • Nissan Qashqai J10 (2007 bis 2010)
  • Nissan Qashqai J10 (Facelift Nr. 1) (2010 bis 2014)
  • Nissan Qashqai J11 (2014 bis 2017)
  • Nissan Qashqai J11 (Facelift Nr. 1) (2017 bis 2021)
  • Nissan Qashqai J12 (seit 2021)

Sönke Brederlow

Journalist/Ingenieur/Rennfahrer

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Zusätzliche Beiträge zum Nissan Qashqai

 

10 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Dietmar Gäsener
    April 28, 2024 10:19 am

    Ich fahre seit 02/2019 einen Nissan Qashqai, 1,5 ltr. Diesel, 85 KW, 116 PS, Automatik. Fahrzeug wurde neu gekauft. Ich habe jede Jahresinspektionen eingehalten. Die Krankheiten die hier aufgezählt wurden sind bis dato nicht aufgetreten. Ich hatte lediglich eine Rückrufaktion wegen des hinteren, rechten, losen Radkastens. Von Ölverlust oder Verlust sonstiger Betriebsflüssigkeiten kann ich nicht sprechen. Fahrzeug ist überaus sparsam, auch bei längeren Geschwindigkeiten von mehr als 160 km/h. Ich bin von meinem Heimatort im Westerwald nach Kastelruth/Südtirol gefahren, incl. Staus, Hitze. Bis nach Kastelruth sind es von meinem Zuhause 1089 km. Als ich ankam war mein Tank noch knapp noch über dem „roten“ Tankhinweis. Es reichte auch noch bei der Rückfahrt bis hinter den Brenner wo ich auf österreichischer Seite volltankte und locker wieder nach Hause kam, trotz Staus und Hitze.
    Fazit: Hervorragende Klimaanlage, sparsamer Spritverbrauch, trotz Diesel, ruhiger leiser Motor und hervorragende Turboleistung, wenn gefragt. Im 03/2024 Inspektion und TÜV Abnahme ohne jegliche Mängel. In 12/2023 musste eine neue Batterie eingebaut werden, nach 4 Jahren und 8 Monaten. Das war es dann.
    Mein Qashqai Tekna, ein treuer Wegebegleiter im Sommer und Winter. In 5 Jahren 1 Satz Sommer-/ und Winterreifen verbraucht. Leiste mir jedoch für dieses Jahr jeweils einen Satz neue Reifen.
    Dietmar Gläsener

    Antworten
  • Hallo ihr lieben, mein qashqai j11 1,6 tdi Bj 2013 ruckelt beim anfahren im ersten Gang. Allerdings nur, wenn der Motor richtig warm ist und ich min. 40 km gefahren bin. Hat jemand eine Idee? Danke schon mal

    Antworten
    • Micha (Team CarWiki)
      März 22, 2024 7:47 am

      Hallo Katrin,

      hast du ein manuelles Schaltgetriebe oder Automatik?

      Möglicherweise kommt es von verstopften Injektoren oder das Problem ist getriebeseitig.

      Am besten, du lässt das mal von einer kompetenten Werkstatt untersuchen.

      Viele Grüße

      Antworten
  • Hallo mein Qashqai hat das Problem dass er bei 50-80 stkm ruckelt er war bei 2 Nissan Händler die keine genaue Aussage machen können.die Steuerkette wurde getauscht und Ventile gewechselt . Ohne lamdasonde war das Problem weg die Werkstatt wo ich das Fahrzeug gekauft habe weiß auch nicht mehr weiter. Vielleicht haben sie eine Idee

    Antworten
    • Micha (Team CarWiki)
      Dezember 18, 2023 8:47 am

      Guten Tag,

      wurde die Lambdasonde ebenfalls erneuert?

      Am besten holen Sie sich eine 2. Meinung einer anderen Nissan Werkstatt ein.

      Viele Grüße

      Antworten
  • Nissan qashqai j12 Baujahr 03/22 DAB – Radio schaltet sich aus und dann ganz ohne Funktion ( tot ) nicht mehr zu bedienen.
    Erst wenn das Fahrzeug ca. 5 Minuten aus war, funktioniert er wieder.
    Hat dies schon öfter, es wurde auch schon ein Update aufgespielt.
    Gibt es dies bezüglich eine Rückruf Action

    Antworten
    • Micha (Team CarWiki)
      November 16, 2023 1:45 pm

      Guten Tag,

      vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Ausfallende Displays bzw. Infotainments sind heutzutage bei modernen Autos herstellerunabhängig leider keine Seltenheit.

      In den meisten Fällen hilft ein Softwareupdate oder eine neue/aufgeladene Batterie. In Ihrem Fall sollten Sie definitiv hartnäckig bleiben, damit sich noch während der Garantiezeit darum gekümmert wird.

      Ein Rückruf diesbezüglich ist uns nicht bekannt und eher unwahrscheinlich, da es sich nicht um einen gefährlichen Defekt o.ä. handelt.

      Viele Grüße & alles Gute

      Antworten
  • Mein Qashqai BJ 2012 soll ein Fahrerairbag Problem haben, da im BC das Fahrerairbag Blinklicht ständig leuchtet. Gemacht wurde bereits: Kabelstrang gelötet, Strom fließt durch. Neues Modul eingebaut. Blinkt trotzdem immer noch. Steht nun wohl ein neuer Airbag an. Wenn das nicht klappt was dann? Sehr kostenintensiv! Erst wenn das nicht greift will die Werkstatt sich mit Nissan direkt in Verbindung setzen. Was soll ich tun? Meine Korrektur: nicht ein neuer Airbag, sondern ein Airbagsteuergerät soll ausgetauscht werden. Kosten ca. 600€

    Antworten
    • Hallo Frau Reck, also will Ihre Werkstatt erst nach Austausch des Airbags wegen Kulanz anfragen? Dann wird das Problem ja sehr wahrscheinlich schon gelöst sein… Wenden Sie sich doch schon einmal separat an die Kundenbetreuung. Liebe Grüße

      Antworten

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