Probleme, Schwachstellen & Krankheiten am Toyota Yaris | Ölverlust, Bremsenverschleiß, Kupplung & Co. | Übersicht inkl. Rückrufe


Bild: Alexander MiglCC BY-SA 4.0, Link

Der Toyota Yaris ist der perfekte Kleinwagen für die Stadt. Seit 1998 ist der kleine Japaner erhältlich, mittlerweile in der vierten Generation. Die Motoren sind zwar nicht leistungsstark, aber effizient und sparsam. Das macht den Toyota Yaris zum idealen Begleiter im Stadtverkehr.

Allerdings haben sich in den vergangenen Jahren auch die Schwächen des Toyota Yaris gezeigt. Der häufige Kurzstreckenverkehr setzt dem Material zu. Dazu kommen kleinere Krankheiten, Probleme und Fehler.

Daher hat CarWiki den folgenden Ratgeber erstellt, um Fahrzeugbesitzer und Autokäufer über die typischen Schwachstellen zu informieren.

Bei der Erstellung unserer Artikel nutzen wir gerne das Feedback unserer Leser*innen (z.B. nach der Inspektion). Sie fahren einen Toyota Yaris, egal welcher Generation, und können interessante Informationen über Fehler und Schwachstellen liefern?

Hinterlassen Sie am Ende des Beitrags gerne einen Kommentar mit Ihren Erfahrungen, um die CarWiki-Community zu informieren.

Probleme mit dem Toyota Yaris IV Typ XP21 (seit 2020)

Die vierte Baureihe des Toyota Yaris (Typ XP21) wird in Europa seit Juni 2020 verkauft. Zur Auswahl stehen drei verschiedene Benziner, allesamt als Reihendreizylinder, mit 1.0, 1.5 und 1.6 Liter Hubraum. Der 1.5er ist in Zusammenspiel mit einem Elektromotor auch als Hybridmodell erhältlich. Ein Dieselmotor wurde gestrichen.

Der kleinste Benziner arbeitet mit einem manuellen Fünf-Gang-Schaltgetriebe, bei den stärkeren Antrieben ist die Schaltung mit sechs Gängen verbaut. Die Hybridvariante setzt serienmäßig auf ein stufenloses CVT-Getriebe, das beim 1.5er-Modell gegen Aufpreis erhältlich ist.

Aufgrund des jungen Alters gibt es nur wenig Feedback zum aktuellen Toyota Yaris. Typische Fehler, Probleme und Schwachstellen sind noch nicht bekannt. Prüforganisationen und Pannendiensten fehlt die Erfahrung. Wir ergänzen den Ratgeber, sobald uns weitere Informationen vorliegen.

Rückrufe: Von Softwareproblemen bis Sicherheitsrisiken

Obwohl der vierte Toyota Yaris erst wenige Jahre auf dem Markt ist, gibt es bereits mehrere Rückrufaktionen, die beim Kraftfahrt-Bundesamt vermerkt sind. So verhindert ein Fehler in der Mechanik des Scheinwerfers das Umschalten zwischen Abblendlicht und Fernlicht – oder umgekehrt.

Im Falle eines Unfalls war nicht auszuschließen, dass der mittlere hintere Sicherheitsgurt aufgrund einer fehlerhaften Oberflächenbeschaffenheit der Gurtführung nicht ordnungsgemäß funktioniert. Mögliche Beschädigungen werden in Zukunft durch einen Kantenschutz am Gurtsystem verhindert.

Abgerundet werden die bisherigen Rückrufe durch verschiedene Softwareprobleme, unter anderem am Bremsaktuator, wodurch mehrere Funktionen wie ABS, das PreCrash-System oder die Feststellbremse ausfallen können.

Ein weiterer Rückruf betraf den Notrufdienst eCall, der möglicherweise ohne Funktion war. Die fehlerhafte Initialisierung des Radarsensors konnte zum Ausfall einiger Assistenzsysteme führen.

Probleme mit dem Toyota Yaris III Typ XP13 (2010 bis 2020)


Bild: M 93, CC BY-SA 3.0 de, Link

Die ersten Modelle der dritten Generation liefen ab Ende 2009 vom Band, in Europa ist der Toyota Yaris (Typ XP13) seit Oktober 2011 erhältlich. Neben dem altbewährten Dieselmotor (1.4 D-4D) waren abermals vier unterschiedliche Benziner (1.0, 1.33 (bis 2017), 1.5 (ab 2017) und 1.8) verfügbar. Zudem stellte Toyota auch einen Hybridantrieb zur Auswahl.

Die Kraftübertragung wurde von manuellen Schaltgetrieben mit fünf bzw. sechs Gängen oder einem stufenlosen Getriebe übernommen. In den Jahren 2014 und 2017 überarbeitete Toyota den Yaris, sowohl optisch als auch technisch. Die Motoren wurden sparsamer und umweltfreundlicher.

Verschiedene Schwächen am Motor

Der kleinste Benziner, auch als 1KR-FE bekannt, hat verschiedene Schwächen vorzuweisen. Der Antrieb, der beispielsweise auch im Toyota Aygo oder Peugeot 108 verbaut ist, gilt bei vorausschauender Fahrweise als spritsparend und langlebig. Ein Leistungswunder ist der 1-Liter-Dreizylinder allerdings nicht.

In der Vergangenheit gab es häufiger Probleme mit der Kühlflüssigkeit, die in Folge einer undichten Wasserpumpe verloren ging. Daher sollten Autobesitzer auf farbige Ablagerungen an den entsprechenden Bauteilen achten. Meist hinterlässt die Kühlflüssigkeit rote oder blaue Rückstände.

Im schlimmsten Fall kommt es zur Überhitzung des Motors. Dadurch steigt das Risiko von teuren Folgeschäden, etwa defekte Zylinderkopfdichtungen. Ein Blick auf die Motortemperatur und den Kühlwasserstand sind daher immer empfehlenswert.

Die größeren Benzinmotoren sind nahezu fehlerfrei. Am 1.5 Dual-VVTi-iE, auch als 2NR-FKE bezeichnet, haben Werkstätten verstärkte Kohleablagerungen festgestellt. Dieses Problem ist größtenteils auf das falsche Motoröl zurückzuführen, sodass Autobesitzer den Service stets mit zugelassenem Schmiermittel durchführen sollten.

Der Dieselantrieb erhält in der dritten Generation die grüne Plakette, was den Kleinwagen auch für die Nutzung in den Innenstädten rüstet. Das sorgt für häufige Kurzstrecken, die wiederum Probleme verursachen. Oft kommt es zu Ablagerungen, weil die Motortemperatur nicht hoch genug ist. Auch Schäden an den Einspritzdüsen und am Turbolader sind möglich.

Wenig Kritik bei der Hauptuntersuchung

Sowohl bei der Hauptuntersuchung als auch der Pannenstatistik hinterlässt der dritte Toyota Yaris einen guten Eindruck. Das Fahrwerk bereitet mit Ausnahme von Federn und Dämpfern keine Sorgen. Die meiste Kritik gibt es für Frontbeleuchtung und Blinker, die überdurchschnittlich oft bemängelt werden.

Die Bremse ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich besser geworden, doch kleinere Schwächen sind auch hier noch erkennbar. Immerhin in der ADAC Pannenstatistik schneidet der kleine Japaner durchgehend gut ab. Nur die Batterie (2012 bis 2013) und die Zündkerzen (2011 bis 2012) sind hier als Pannenschwerpunkte genannt.

Das sagen Besitzer zum Toyota Yaris

Tatsächlich fällt es schwer, weitere Kritikpunkte am Toyota Yaris zu finden. Die meisten Besitzer sind mit dem japanischen Kleinwagen zufrieden. Allerdings gilt die Kupplung weiterhin als Schwachstelle. Insbesondere in Verbindung mit dem automatisierten Schaltgetriebe kommt es zum erhöhten Verschleiß, der einen Kupplungswechsel mitunter unumgänglich macht.

Die Nutzung im Stadtverkehr mit häufigem Anfahren und Schalten kommt der Technik nicht entgegen. Hier ist das stufenlose CVT-Automatikgetriebe, das beim 1.33er und 1.5er gegen Aufpreis erhältlich war und serienmäßig im Hybridmodell verbaut wurde, deutlich im Vorteil. Auch der Komfort ist dank fehlender Schaltvorgänge besser.

Rückrufe: Unfallrisiko, Bremsenausfall & mehr

Eine Anfrage beim Kraftfahrt-Bundesamt ergab, dass der Toyota Yaris zahlreiche Rückrufaktionen vorzuweisen hat. Auf die wichtigsten Aktionen des Herstellers möchten wir an dieser Stelle kurz eingehen. Dazu gehört unter anderem ein Fehler im Fertigungsprozess, der zu Auslöseproblemen am Beifahrerairbag führte. Rund 62.000 Fahrzeuge waren deutschlandweit betroffen.

Weil die Treibladung des Gasgenerators nicht den Spezifikationen entsprach, konnte das Gehäuse des Airbags beschädigt werden, was die Entfaltung behinderte. Betroffen waren die Teile des Zulieferers “Takata”, die in der Vergangenheit schon mehrfach für Schwierigkeiten sorgten.

Einen weiteren Rückruf verursachte die Verschraubung der hinteren Bremsleitung am Radbremszylinder der Trommelbremse bzw. an der Bremszange der Scheibenbremse. Weil nicht das notwendige Drehmoment eingehalten wurde, konnte Bremsflüssigkeit austreten. Zwar wurde der Fehler durch eine Warnleuchte im Kombiinstrument angezeigt, doch im schlimmsten Fall konnte es auch zum Ausfall der Bremse kommen. Die zuständigen Werkstätten zogen die Verschraubung mit dem richtigen Drehmoment nach.

Ein Rückruf wegen der Ansammlung von Motoröl im Ladeluftkühler betraf ausschließlich die Modelle mit Dieselmotor. Als Grund nannte Toyota ein Fehler in der Motorsoftware bzw. Undichtigkeiten an Turbo bzw. Unterdruckpumpe. Das Problem sorgte während der Fahrt für eine starke Rauchentwicklung, sodass die betroffenen Fahrzeuge (ca. 13.000 Stück) beim Händler vorzuführen waren.

Abschließend waren einige Toyota Yaris von einem erhöhten Verschleiß der beiden vorderen Federbeinstützlager betroffen. Das Problem äußerte sich durch Knackgeräusche, später auch durch Beeinträchtigungen der Fahrstabilität. Dadurch stieg das Unfallrisiko an. In den Werkstätten wurden die Federbeinstützlager getauscht und Optimierungen vorgenommen.

Probleme mit dem Toyota Yaris II Typ XP9 (2005 bis 2010)

Bild: M 93CC BY-SA 3.0, Link

Die zweite Generation des Toyota Yaris (Typ XP9) folgte gegen Ende des Jahres 2005. Der Kleinwagen war im Vergleich zum Vorgänger etwas in den Maßen gewachsen und auch an den Motorisierungen gab es Änderungen. Es standen vier Benziner (1.0, 1.3, 1.33 und 1.8) sowie ein Dieselmotor (1.4 D-4D) zur Verfügung.

Neben der bekannten 5-Gang-Schaltung waren auch ein manuelles Schaltgetriebe mit sechs Gängen sowie eine sechsstufige Automatik erhältlich. Ein Facelift wurde im Januar 2009 umgesetzt.

Diverse Schwächen am Antrieb

Der Antrieb des Toyota Yaris ist nahezu unauffällig, hauptsächlich bei guter und regelmäßiger Pflege bzw. Wartung. Dennoch gibt es diverse Schwächen an den Motoren. Ein erhöhter Ölverlust gehört weiterhin zu den Schwächen. Hierbei kommt es vor allem am Steuerkettengehäuse zu Undichtigkeiten. Fahrer sollten die richtige Ölsorte zum Nachfüllen immer parat haben.

Mehrere Besitzer berichten von defekten Wasserpumpen und zickigen Anlassern, die ebenfalls den Dienst quittieren. Wie schon beim Vorgänger sorgte das automatisierte Schaltgetriebe für Sorgen, denn der hohe Kupplungsverschleiß gilt hier weiterhin als teure Schwachstelle.

Beim Dieselantrieb ist das Zweimassenschwungrad zu nennen, das bei einigen unserer Leser*innen ebenfalls mit einem hohen Verschleiß auffiel. Im unglücklichen Fall kam es sogar zum Getriebeschaden. Allerdings bleibt auch das manuelle Schaltgetriebe nicht fehlerfrei, denn hier sorgen die Drucklager für Probleme.

Gemischter Eindruck bei TÜV & ADAC

Der zweite Toyota Yaris sorgt für gemischte Gefühle. Bei der Hauptuntersuchung bleibt der Kleinwagen meist mängelfrei. Als Schwachstelle sind hier vordergründig die hinteren Bremsen zu nennen, die mit Verschleiß an den Bremsscheiben und maroden Bremsleitungen auffallen.

Rost ist ein Thema, das auch das Fahrwerk betrifft. Die Antriebswellen werden spätestens ab der fünften Hauptuntersuchung beanstandet. Mängel an den Federn und Dämpfern sowie der vorderen Beleuchtung (Abblendlicht) runden die häufigsten Probleme bei der Hauptuntersuchung ab.

Bei den Pannendiensten landet der Toyota Yaris im Mittelfeld, auch wenn er eigentlich sehr zuverlässig ist. Negativ ist insbesondere die hohe Anzahl an Batterieausfällen (so können Sie die Batterie wechseln & laden), die ab dem zweiten Jahr auftrat. Dazu kommen die defekten Anlasser (ab 2007) und eine übermäßige Zahl (bis 2007) an defekten Scheinwerfern.

Defekte Zündschlosser sorgten bei Modellen aus den Jahren 2006 und 2007 für den häufigen Einsatz der Pannenhelfer. Eine weitere Schwachstelle ist das ABS-System, das vorrangig bei Fahrzeugen mit Baujahr 2006 für Schwierigkeiten sorgte. ABS-Steuergeräte und Sensoren gehen häufiger kaputt.

Rückrufe: Kopfstützen, Gaspedal & Co.

Die Datenbank vom Kraftfahrt-Bundesamt vergisst auch die vergangenen Rückrufe des zweiten Toyota Yaris nicht. Die Anzahl der Aktionen ist jedoch gering. Unter anderem sorgten erhöhte Reibungskräfte der Pedalführungskulisse dafür, dass das elektronische Gaspedal hängenblieb.

Weiterhin konnte sich ein Dämmelement in der B-Säule infolge heißer Gase, die bei der Aktivierung des Gurtstraffers austraten, entzünden. Das führte möglicherweise zum Fahrzeugbrand. Die Kopfstützen der Vorder- und Rücksitze, die sich bei einem Unfall aus ihren Aufnahmen lösen konnten, waren ebenfalls ursächlich für eine Rückrufaktion.

 

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Probleme mit dem Toyota Yaris I Typ P1 (1998 bis 2006)


Bild: Hilarmont – CC BY-SA 3.0 de, Link

Der erste Toyota Yaris (Typ P1) feierte seinen Marktstart in Europa im Frühjahr 1999. Der Kleinwagen löste seinerzeit den Toyota Tercel und den Toyota Starlet ab. Zur Auswahl standen zwei Benzinmotoren und ein Dieselantrieb. Später folgte ein sportlicher Toyota Yaris TS, der von einem 1,5-Liter-Sauger angetrieben wurde.

Für die Kraftübertragung waren größtenteils ein manuelles Fünfgang-Schaltgetriebe oder eine vierstufige Automatik verantwortlich. Im Frühjahr 2003 setzte Toyota eine Modellpflege für den Yaris um.

Motoren standfest, aber undicht

Sowohl Benziner als auch Dieselmotor des Toyota Yaris sind gemeinhin als solide und standfest bekannt. Es gibt kaum Schwächen, auch im Alter und mit hoher Laufleistung sind die Antriebe zuverlässig. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass der Simmerring im Laufe der Jahre nachlässt, was zum erhöhten Ölverlust führt.

Nicht nur deshalb sollten Autobesitzer regelmäßig den Ölstand prüfen. Die Motoren, vor allem die beiden kleinen Benzinmotoren, sind für einen hohen Ölverbrauch bekannt. Das ist nicht problematisch, sofern der Ölstand nicht zu gering wird. Daher ist der jährliche Ölwechsel eine gute Investition.

Beim Dieselmotor können Einspritzdüsen (Injektoren) und Turbolader für Schwierigkeiten sorgen, insbesondere beim häufigen Kurzstreckenverkehr. Davon werden die meisten Fahrzeuge jedoch verschont, denn wegen des fehlenden Partikelfilters bekommt der Kleinwagen nicht die grüne Plakette, was ihn aus vielen Innenstädten ausschließt.

Mehrere Schwachstellen im Alter

In der ADAC Pannenstatistik wird der erste Toyota Yaris mittlerweile nicht mehr geführt. Dennoch fällt der Kleinwagen auch im Alter noch mit verschiedenen Schwächen auf. So ist unter anderem die erhöhte Rostbildung ein Problem. In diesem Zusammenhang sind die hinteren Radläufe, die Schweller und die Heckklappe im Auge zu halten.

Die Abgasanlage rostet vorwiegend bei häufigen Kurzstreckenfahrten, weil sich das Kondenswasser im Endtopf sammelt. Der erhöhte Bremsenverschleiß ist schon immer ein Thema beim Toyota Yaris, nicht nur an der Vorderachse, sondern auch an den hinteren Bremsen.

Am Fahrwerk sind ausgeschlagene Buchsen und Lagerungen keine Seltenheit. Dazu kommen blinde Scheinwerfer, die im Laufe der Jahre milchig werden. Auch die Höhenregulierung versagt gerne den Dienst.

Das sagen Besitzer zum Toyota Yaris

Wir haben mit verschiedenen Besitzern gesprochen und Feedback aus erster Hand erhalten. Die Heckleuchten am ersten Toyota Yaris werden möglicherweise undicht, was zum Wassereinbruch im Kofferraum führt. Hier sollten Autobesitzer die Augen offenhalten.

Ansonsten wurden uns die Radlager als Schwachstelle genannt, die im Alter gerne kaputtgehen. Gleiches gilt für die Lichtmaschine, die ihren Dienst quittiert und das Laden der Batterie verhindert. Das automatisierte Schaltgetriebe sorgt für einen erhöhten Kupplungsverschleiß, was bei hohen Laufleistungen zu teuren Reparaturen führt.

Rückrufe: Vom Airbag bis zur Lenksäule

Die Rückrufaktionen des ersten Toyota Yaris sind bereits abgeschlossen, dennoch möchten wir an dieser Stelle kurz auf die wichtigsten Eingriffe des Herstellers zurückblicken. Unter anderem konnte Motoröl in den Kurbelwellensensor eindringen und diesen beschädigen, was zum Absterben des Motors führte.

Ein Dämmelement in der B-Säule konnte sich durch die Aktivierung des Gurtstraffers infolge der heißen Gase entzünden und einen Fahrzeugbrand verursachen. Hinzu kommen ein schwergängiges Gaspedal, Probleme mit verschiedenen Airbags sowie Mängel an den Sitzschienen des Fahrersitzes.

Die falsch ausgeführte Reinigung des Hauptbremszylinders in der Produktion hatte die Korrosion an der Auflagefläche einer Dichtung zur Folge, was zum Verlust von Bremsflüssigkeit bzw. dem Lufteintritt in das Bremssystem führte. Dadurch war das Bremsverhalten negativ beeinflusst.

Abgerundet wird die Liste der Rückrufe durch Motoröl im Ladeluftkühler des Dieselmotors, Fertigungsfehler an den Fenstermodulen und Probleme mit der Befestigung der Lenksäule, die zum schwammigen Lenkverhalten führten.

Im Überblick: Klassische Probleme am Toyota Yaris

  • erhöhter Ölverbrauch & Ölverlust
  • verstärkte Rostbildung im Alter
  • Verlust von Kühlflüssigkeit
  • HU-Mängel: Beleuchtung & Bremsenverschleiß
  • hoher Kupplungsverschleiß
  • defekte Wasserpumpen & zickige Anlasser

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