Probleme, Krankheiten und Schwachstellen des Hyundai Tucson | Bremsenverschleiß, Getriebeprobleme & Co. | alle Baureihen inklusive Hyundai ix35

Bild: BenespitCC BY-SA 4.0, Link

Seit 2004 gehört der Hyundai Tucson (hier finden Sie alle technischen Daten) zu den beliebten SUV-Modellen in Deutschland. Der Südkoreaner punktet mit seinem Platzangebot, der vielseitigen Technik sowie dem verhältnismäßig fairen Preis.

Mittlerweile ist der Hyundai Tucson in der vierten Generation erhältlich, wobei die zweite Baureihe als Hyundai ix35 verkauft wurde. Nach mehrjähriger Pause kehrte die Bezeichnung „Tucson“ jedoch zurück.

Allerdings fiel der Hyundai Tucson in der Vergangenheit auch mit diversen Problemen, Krankheiten und Schwachstellen auf. Von Getriebeproblemen über Qualitätsschwächen bis Fahrwerksmängel gibt es einige Punkte, die Autobesitzer und Gebrauchtwagenkäufer im Auge behalten sollten.

Nicht ohne Grund haben die Experten von CarWiki.de einen ausführlichen Ratgeber erstellt, der die verschiedenen Schwachstellen des Hyundai Tucson beleuchtet. Nach ausführlichen Recherchen und vielen Gesprächen ist der nachstehende Artikel entstanden, der fortlaufend ergänzt und erweitert wird.

Probleme mit dem Hyundai Tucson NX4 (seit 2020)

Der vierte Hyundai Tucson (intern NX4) wird seit Ende 2020 verkauft. Neben konventionellen Antrieben mit Diesel- und Benzinmotor können die Kunden auch ein Modell mit Plug-in-Hybrid wählen. Die größte Sportlichkeit präsentiert der Hyundai Tucson N Line, der Anfang 2021 präsentiert wurde.

Im Vergleich zum Vorgänger fällt die vierte Baureihe primär mit dem großen Kühlergrill und den modernen LED-Leuchten auf. Auch der Innenraum wurde an die Ansprüche der Kunden angepasst. Hier dominieren ein großer Bildschirm sowie die neuen, kapazitiven Tastfelder.

Tucson mit vielen Kinderkrankheiten?

Normalerweise können wir bei Automodellen, die erst seit wenigen Jahren auf dem Markt sind, nur wenig Schwächen finden. Auch den Prüforganisationen und Pannenhelfern fehlt in der Anfangszeit die Erfahrung. Beim Hyundai Tucson der vierten Baureihe (NX4) ist das anders. Viele Autofahrer erzählen und von Problemen, Kinderkrankheiten und Schwächen des Geländewagens.

Hat der Hyundai Tucson mit diversen Kinderkrankheiten zu kämpfen? Ein Leser konnte sein Auto am Tag der Auslieferung nicht mitnehmen, weil schon die Lambdasonde kaputt war. Bei anderen Besitzern traten diverse Klappergeräusche auf, die unter anderem von nicht richtig montierten Verkleidungen oder Radhausschalen kamen.

Es folgen Probleme mit dem 48-Volt-Netz und dem Start-Stopp-System. Hier gilt jedoch, dass die Batterie einen ausreichenden Ladestand benötigt. Also: Zunächst Verbraucher aus und lange Fahrten vornehmen. Wer nur den kurzen Weg zur Arbeit fährt, mit voller Heizung und Musik, der bekommt von der Start-Stopp-Automatik nur wenig zu spüren.

Auch von Undichtigkeiten nach starkem Regen ist schon zu lesen. Ob es sich bei all diesen Problemen um Einzelfälle oder generelle Mängel des Hyundai Tucson handelt, bleibt bislang offen. Unsere Experten bleiben dran und klären, gerne auch mit Ihrer Hilfe, die Schwachstellen des neuen SUV aus Südkorea.

Rückrufe: Von Airbag bis Wegfahrsperre

Auch die vierte Baureihe des Hyundai Tucson blieb von Rückrufen nicht verschont. Das Unheil begann schon bei der Produktion der ersten Modelle. Aufgrund verdreht eingebauter Airbags konnte die Funktion der Sicherheitssysteme im Falle eines Unfalls nicht garantiert werden, sodass betroffene Autofahrer (knapp 200 in Deutschland) in die Werkstatt mussten.

Dort wurde die Einbaulage des Kopfairbags überprüft und gegebenenfalls korrigiert.

Die eingeschränkte Funktion der Wegfahrsperre machte im Sommer 2021 einen weiteren Rückruf notwendig. Bei rund 4.000 Modellen des Hyundai Tucson musste deutschlandweit die Software des Hybrid-Steuergerätes (HCU) aktualisiert werden, um die Probleme zu lösen.

Probleme mit dem Hyundai Tucson TL (2015 bis 2020)

Bild: Shadman al SameeCC BY-SA 4.0, Link

Die dritte Baureihe des Hyundai Tucson (intern TL) feierte ihre Premiere im Jahr 2015. Damals wurde der Hyundai ix35 wieder abgelöst.

Das Modell teilt sich eine technische Basis mit dem vierten Kia Sportage. Die Kunden konnten aus vier Ausstattungsvarianten (Classic, Trend, Style und N-Line) wählen.

Mitte 2019 präsentierte Hyundai eine Modellpflege für den Tucson, die allerdings nur kleinere Änderungen umfasste. Das SUV-Modell war mit Benzin- und Dieselmotoren verfügbar.

Neben dem 6-Gang-Schaltgetriebe waren auch ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und verschiedene Automatikgetriebe wählbar.

Hohes Gewicht = hoher Verschleiß

Es hat sich in den vergangenen Jahren nichts daran geändert, dass der Hyundai Tucson mit einem hohen Gewicht daherkommt, was sich im übermäßigen Verschleiß und der Beanspruchung der Fahrwerksteile widerspiegelt. Das kommt dem Geländewagen bei der Hauptuntersuchung teuer zu stehen, denn diverse Mängel an den Achsen bzw. der Aufhängung sind keine Seltenheit.

Dazu kommt der bekannte Bremsenverschleiß, der übermäßig hoch ist und sich in der meist mangelhaften Funktion der Fußbremse niederschlägt. Auch bei der Feststellbremse setzen die Prüfer oft den Rotstift an. Wenigstens die Bremsleitungen sind bisher kein Problem. Ebenfalls auf der Mängelliste bei der Hauptuntersuchung: das Abblendlicht.

Hyundai bestätigt Getriebeprobleme

Die Recherche lässt schnell erahnen, dass der Hyundai Tucson der dritten Generation mit Getriebeproblemen auffällig wurde. Und tatsächlich bestätigt der südkoreanische Automobilhersteller unter der Hand, dass die Mängel hausgemacht sind. Wo das Problem genau liegt, bleibt jedoch offen, ausführliche Informationen sind nicht zu bekommen.

Auch einen allgemeinen Rückruf gibt es nicht. Stattdessen übernimmt Hyundai die Kosten für Reparatur bzw. Austausch, wenn die Getriebeprobleme innerhalb der Garantiezeit auftreten.

Bei vielen Autobesitzern wurden die Synchronringe getauscht, selten ist auch ein kompletter Getriebewechsel notwendig. Auffällig ist auch, dass vor allem die ersten Modelle betroffen sind, denn später hat Hyundai das Problem wohl selbst erkannt und behoben.

Autofahrer klagen darüber, dass sich die Gänge nur noch schwer oder gar nicht einlegen lassen. Auch ein untypisches Ruckeln sowie ein Leistungsverlust sind aufgetreten. Ein frühzeitiger Besuch in der Werkstatt ist empfehlenswert.

Kleinigkeiten ärgern die Besitzer

Viele Autobesitzer ärgern sich über diverse Kleinigkeiten, mit denen der Hyundai Tucson immer wieder Probleme bereitet. Von verschiedenen Fehlermeldungen mit dem 48-Volt-Netz über defekte Sitzverstellungen bis zu Elektronikproblemen ist alles dabei.

Probleme mit dem Start-Stopp-System, bei dem das ganze Auto ausgeht und der Anlasser merkwürdige Geräusche macht, gehen meist mit einem Schaden an der Batterie einher. Ein Leser von CarWiki.de berichtet von einem fehlerhaften Navigationssystem, bei dem der Ton ausfällt. Hier war ein Austausch notwendig.

Auch Rost sollte beim Hyundai Tucson immer im Auge behalten werden. Hier sind verschiedene Bereiche an der Heckklappe und den Türen betroffen. Das Automatikgetriebe schaltet nicht immer sauber und sorgt für unschönes Ruckeln.

Auch die Türschlösser sind als Problemzone bekannt: Es kann passieren, dass der Griff zweimal gezogen werden muss, um die entsprechende Tür zu öffnen.

Rückrufe: Brandgefahr, Motorhaubenbefestigung & mehr

Die dritte Generation des Hyundai Tucson hat nur wenig Eingriffe des Herstellers vorzuweisen. Bei Modellen mit Baujahr zwischen 2017 und 2020 bestand aufgrund überlasteter ABS-Module eine erhöhte Brandgefahr. Wegen des möglichen Kurzschlusses, der sogar im Stillstand auftrat, tauschten die zuständigen Werkstätten die Sicherung des ABS-Moduls und nahmen eine Aktualisierung der Software des ESP-Steuergeräts vor.

Wenige Modelle, die ein Baujahr von 2015 bis März 2016 aufweisen, waren von einer fehlerhaften Motorhaubenbefestigung betroffen. Ein Fangbügel, der nicht den erforderlichen Spezifikationen entsprach, konnte das unerwünschte Öffnen einer Motorhaube, die vor dem Fahrantritt nicht ordnungsgemäß verschlossen wurde, nicht verhindern. Die Werkstätten erneuten den Fangbügel.

Wer einen Hyundai Tucson besitzt, der zwischen dem 1. und 14. September 2020 gebaut wurde, musste seinen Fachhändler besuchen. Es war nicht ausgeschlossen, dass die Fahrzeugidentifikationsnummer im Falle einer Airbagauslösung nicht an das sogenannte „e-Call-System“ übermittelt werden konnte. Die Hyundai-Werkstätten prüften die hinterlegte Nummer und korrigierten sie, falls notwendig.

Probleme mit dem Hyundai Tucson bzw. ix35 (2009 bis 2015)

Bild: Corvettec6rLink

Die zweite Generation des Tucson wurde in Europa als Hyundai ix35 verkauft, in anderen Teilen der Welt jedoch weiterhin als Hyundai Tucson ix oder Hyundai Tucson ix35. Das Modell wurde 2009 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung präsentiert.

Mit dem ersten Hyundai Tucson hatte das SUV-Modell nur wenig optischen Gemeinsamkeiten. Zur Auswahl standen Benzin- und Dieselmotoren, wobei sowohl Allrad- als auch Frontantrieb verfügbar waren.

Im September 2013 nahm Hyundai ein Facelift vor, das neue Scheinwerfer, ein LED-Tagfahrlicht und überarbeitete Seitenspiegel mit integrierten Blinkern umfasste. Neben Fünf- und Sechs-Gang-Schaltgetriebe stand auch eine Automatik mit sechs Stufen zur Verfügung.

Ölverlust möglich, hoher Bremsenverschleiß

Untypisch für ein SUV: Das Fahrwerk des Hyundai ix35 macht bei der Hauptuntersuchung nur selten Probleme. Sowohl Achsen als auch Stoßdämpfer und Lenkung waren lange Zeit solide und sorgen erst im Alter für Schwierigkeiten. Bei der Bremse ist das anders, denn die Bremsscheiben werden schon nach fünf Jahren auffällig.

Noch früher wird der Ölverlust an Motor und Getriebe zum Thema, denn schon bei der ersten Hauptuntersuchung waren einige Hyundai ix35 von einem leichten Verlust an Schmiermittel betroffen. Immerhin: Die Abgasanlage ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich standfester.

Die Beleuchtung am Hyundai ix35 leuchtet zwar, allerdings meist in die falsche Richtung. Die Prüforganisationen müssen häufig die Einstellung bemängeln. Daher kann sich ein kostenloser Lichttest in der Werkstatt, der idealerweise vor der Hauptuntersuchung durchgeführt wird, lohnen.

Zuverlässigkeit? Pannenschwerpunkte!

Keine Sorge: Der Hyundai ix35 ist nicht für Probleme mit der Zuverlässigkeit bekannt. Allerdings gibt es einige Schwerpunkte, die uns verschiedene Pannendienste nannten. Dazu gehören vordergründig entladene und schwache Batterien, die bei Modellen aus den Jahren 2010 bis 2014 für Schwierigkeiten sorgten.

Zu den Ursachen gehörten jedoch nicht die Batterien selbst, sondern vor allem ein Problem mit den Kontaktschaltern der Beleuchtung. Die sorgten nämlich dafür, dass das Licht dauerhaft anblieb und die Batterien somit schon nach kurzer Zeit den Dienst quittierten. Außerdem waren defekte Anlasser (2010 bis 2012) keine Seltenheit.

Antrieb: Verbrauch, Anfahrschwäche & Co.

Viele Besitzer des Hyundai ix35 werden mit dem Antrieb nicht warm und beschweren sich über diverse Schwierigkeiten. Abgesehen vom hohen Kraftstoffverbrauch, den fast alle Motorisierungen aufweisen, gibt es zusätzliche Mängel zu beklagen. Vor allem die leistungsschwächeren Antriebe kommen nur schwer voran und haben mit dem hohen Gewicht des Geländewagens so ihre Probleme.

Zu den Anfahrschwächen gesellen sich verschiedene Fehler mit der Kupplung. Wenn das Einlegen der Gänge nur widerwillig erfolgt, kann das Ausrücklager kaputt sein. Der Austausch ist nicht billig und wohl auch nicht das einzige Problem, das der Hyundai ix35 mit der Kupplung hat. Offenbar wurde bei einigen Fahrzeugen auch das Kupplungspedal getauscht.

Eine offizielle Rückrufaktion gab es dazu allerdings nicht.

Kritik an der Qualität

Unsere Gespräche mit den Hyundai-Fahrern haben gezeigt, dass es Kritik an der Qualität gibt. Die Sitze sollen schon nach kurzer Zeit quietschen, was sich allerdings leicht beheben lässt. Das kurzzeitige Lösen und wieder Festziehen der Schrauben nimmt die Spannung aus dem Gestell und stellt die unschönen Geräusche nachhaltig ab.

Das schwierig ablesbare Display des Navigationssystems ist ein Problem, das sich nicht lösen lässt. Bei verschiedenen Softwarefehlern, etwa mit der Zentralverriegelung oder der Uhrzeit im Bildschirm, kann ein passendes Update in der zuständigen Werkstatt helfen. Dagegen sind die Verkleidungen aus Hartplastik das kleinere Übel.

Rückrufe: Von Brandgefahr bis Bremskraftverstärker

Der Hyundai ix35 blickt auf vier wichtige Rückrufaktionen zurück. Bei Modellen mit 1.7 CRDi-Dieselmotor konnte die Vakuumpumpe für die Bremskraftunterstützung ausfallen.

Dadurch hatten Autofahrer mit einem erhöhten Kraftaufwand beim Bremsvorgang zu kämpfen, was in der Folge auch zu verlängerten Bremswegen führte. Die zuständigen Werkstätten tauschen die Vakuumpumpe der Servobremse aus, um mögliche Ausfälle zu verhindern.

Ein weiterer Funktionsausfall war am Fahrersitzgurtstraffer möglich. Hyundai nannte als Ursache ein fehlerhaft gecrimptes Seil, das zu den Fehlfunktionen führte. Daher war nicht auszuschließen, dass für den Fahrer im Falle eines Unfalls eine erhöhte Verletzungsgefahr bestand, weshalb die Gurtstraffer bei betroffenen Fahrzeugen, die zwischen dem 17. Oktober 2011 und dem 08. Juni 2012 gefertigt wurden, ausgetauscht werden mussten.

Eine gesteigerte Brandgefahr, die ihre Ursache in einer möglichen Überhitzung der 12V-Steckdose fand, zwang die Besitzer eines Hyundai ix35 mit dem Baujahr 2008 bis 2012 in die Werkstätten. Der Einbau einer Kabelverlängerung samt Sicherung schaffte Abhilfe.

Abschließend sorgte die Fehlfunktion des Bremslichtschalters, die dazu führen konnte, dass die Bremslichter nicht aufleuchten, für einen Rückruf. In Deutschland waren mehr als 20.000 Fahrzeuge von Hyundai betroffen, darunter auch einige Modelle des Hyundai ix35.

Probleme mit dem Hyundai Tucson JM (2004 bis 2010)

Bild: U.S. National Highway Traffic Safety Administration – Public Domain, Link

Der Hyundai Tucson wird seit 2004 verkauft. Das SUV teilt sich eine solide Basis mit dem Kia Sportage, der seinerzeit schon in der zweiten Generation verfügbar war. Die Kunden konnten zwischen Front- und Allradantrieb wählen, wobei verschiedene Diesel- und Benzinmotoren verfügbar waren.

Bremsen & Vorderachse als Schwachstellen

Die Vorderachse des ersten Hyundai Tucson ist als typische Schwachstelle bekannt, denn die Konstruktion leidet unter dem hohen Gewicht des Geländewagens. Im Vergleich zur Konkurrenz müssen die Prüforganisationen, wie DEKRA oder TÜV, hier besonders oft einschreiten. Die Lagerungen sind ausgeschlagen, wodurch das Spiel der Gelenke zu groß wird.

Neben einem prüfenden Blick ist während der Fahrt auf ungewöhnliche Geräusche zu achten. Meist äußern sich die Probleme durch ein Klopfen oder Poltern. Nicht das einzige Problem des hohen Gewichts. Auch die Bremsen leiden unter dem schweren Aufbau, was sich im hohen Bremsenverschleiß widerspiegelt.

Weitere Schwächen bei der Hauptuntersuchung: undichte Benzinleitungen, korrodierte Abgasanlagen und Probleme mit der Lenkung. Auch die Feststellbremse funktioniert nicht immer wie sie soll.

Verschiedene Mängel an den Motoren

Grundsätzlich erweist sich der Antrieb des Hyundai Tucson als standfest und langlebig, doch Ausnahmen sind möglich. So klagen einige Besitzer über Turboladerschäden an den Fahrzeugen mit 2.0 CRDi Motor von 2008. Eine besondere Häufigkeit lässt sich nicht feststellen, ebenso wie bei den Problemen am 2.7 V6 Benziner.

Hier sollen gerissene Zahnriemen möglich sein, daher sind die Intervalle und Kontrollen zwingend einzuhalten!

Kritik der langjährigen Fahrzeugbesitzer

Unser Team hat mit verschiedenen Autobesitzern gesprochen, die schon seit Jahren den ersten Hyundai Tucson fahren. Die Rückmeldungen sind interessant, denn die Erfahrungen aus erster Hand geben Aufschluss über die oftmals unbekannten Schwächen. Zu den kleineren Problemen gehören eine hakelige Schaltung, Sitze ohne vernünftigen Seitenhalt und der schlechte Blick nach hinten, was vorrangig beim Einparken stört.

Mangelhafte Lackierungen sind keine Seltenheit und Rost ist beim Hyundai Tucson immer ein Thema, egal ob an der Abgasanlage oder am Fahrwerk. Auch Radmuttern rosten gerne fest. Im Innenraum kommt viel Hartplastik zum Einsatz, was den Anblick trübt und vor allem im Laderaum für Kratzer sorgt. Sobald die schwache Klimaanlage arbeitet, erhöht sich der ohnehin schon üppige Kraftstoffverbrauch zusätzlich.

Rückrufe: Handbremse und Bremslichtschalter

Knapp 2.000 Besitzer eines Hyundai Tucson mit dem Baujahr 2005 waren in Deutschland von einem Rückruf betroffen, da sich Handbremse unbeabsichtigt lösen konnte. Zudem gab es bei vielen Modellen von Hyundai, darunter auch dem Tucson, Probleme mit dem Bremslichtschalter. Ansonsten ist die erste Generation des SUV von Rückrufaktionen verschont geblieben.

Im Blick: Schwächen des Hyundai Tucson

  • Mängel an der Achsaufhängung
  • hoher Bremsenverschleiß
  • Beleuchtung als Schwachstelle
  • ältere Modelle: Rostbildung als Gefahr
  • dritte Baureihe: Getriebeprobleme
  • Verarbeitung: leichte Qualitätsdefizite
  • Ölverlust am Antrieb möglich
  • neuere Modelle: Bluetooth-Verbindung & Navi Updates

Fazit: Ein Geländewagen mit Höhen und Tiefen

Der Hyundai Tucson hat seine guten und schlechten Seiten. Insbesondere die älteren Baureihen fallen mit diversen Problemen, wie Rostbildung oder Ölverlust auf. Bei den neueren Fahrzeugen hat Hyundai scheinbar mit der Qualität zu kämpfen, denn schon bei der aktuellen Generation gibt es von den Besitzern zahlreiche Kritik. Wie sich der Hyundai Tucson in der Zukunft zeigt, bleibt offen.

Im Zuge unserer Recherche haben wir aber auch Besitzer getroffen, die mit ihrem Geländewagen bisher sehr zufrieden sind. Der Hyundai Tucson hat immer eine gute, aber auch schlechte Überraschungen auf Lager. Darüber sollten sich interessierte Autofahrer im Klaren sein.

CarWiki ist eine große Community, die sich gegenseitig unterstützt. Wenn Sie einen Hyundai Tucson fahren und von Problemen berichten können, dürfen Sie gerne die Kommentarfunktion am Ende des Beitrags nutzen. Gemeinsam ergänzen wir den Ratgeber. Danke für Ihre Mitarbeit!

CarWiki Autor: Sönke

Weitere CarWiki Artikel zum Hyundai Tucson

 
Menü